ESSAYs

Mit dem Verzicht auf eine kausal begründete Handlung entfallen auch die Personen als Handlungsträger. Deren Relativierung bedeutet zwangsläufig die Aufwertung der Sachen und der Verhältnisse. Raum und Zeit verlieren verlieren ihre normative Kraft.

Der Essayfilm verwendet bereits verfügbare Materiealien, wie eigens gedrehte Szenen als Bausteine. Bedeutsam sind Bezüge zur Poesie und dem Absurden. In der bewegten Bildebene ist vor allem der Tanz als Reflexions- und Darstellungsebene wichtig. Tänze jeglicher Herkunft, vom Tanz der Naturvölker bis zum modernen Ausdruckstanz, dienenals paradigmatisches Verhältnis von Körpern zu Körpern und Sachen in Raum und Zeit.